Enspannter Fliegen mit RHEIN-NECKAR-AIR! Von Mannheim nach Sylt in 90Minuten #RNA #FlughafenMannheim

2017 erfüllte sich für mich ein lang gehegter Wunsch: Ich bin mit meinem Mann alleine nach Sylt geflogen.

So ganz ohne Kinder, einfach nur als Paar. Zudem hatte ich schon seit geraumer Zeit riesige Sehnsucht danach, endlich mal wieder zu fliegen. Mein letzter Flug war schon eine gefühlte Ewigkeit her und ich fliege einfach unglaublich gerne. Hinzu kommt, dass mein Liebster noch nie geflogen war. Ist das zu glauben?

Bisher war ich immer nur von großen Flughäfen gestartet. Dort ist es manchmal laut und hektisch und nicht selten ist das Personal gestresst. Von den schlecht gelaunten Passagieren wollen wir mal gar nicht erst sprechen. Davon gibt es gerade in Frankfurt auch mehr als genug Exemplare.

Umso gespannter war ich auf unseren Flug nach Sylt.

Viele von ausserhalb wissen es wahrscheinlich gar nicht aber in Mannheim gibt es einen kleinen aber feinen Flughafen. Und dieser ist nicht nur Anlaufstelle für private Flugzeuge. Auch die Rhein-Neckar-Air startet hier regelmässig zu den verschiedensten Flughäfen. So beispielsweise mit FlyRNA nach Berlin, München und eben auch nach Sylt.

Übrigens habe ich als Kind schon den Mannheimer Flughafen geliebt. An ihm vorbei führt die B38A und immer wenn wir zu meiner Oma gefahren sind, kamen wir am Flughafen vorbei. Manchmal war hier dann Abends die Start- und Landebahn beleuchtet. Das war immer ein kleines Highlight für uns Kinder und wir haben uns riesig darüber gefreut. So geht es mir auch heute noch 😉 .

Hier ist alles unglaublich entspannt und schön. Schon der CheckIn war übersichtlich und von Stress beim Personal keine Spur. Auch der Sicherheitscheck hat hier fast schon Spass gemacht. Man merkt, dass die Mitarbeiter Freude an ihrem Job haben.

Von der großen Glasfront aus kann man vor dem Flug bereits zusehen, wie das Flugzeug betankt und alles für den Start vorbereitet wird.

Ich muss gestehen, ich sass am Flughafen und war absolut tiefenentspannt. Man muss nicht schauen, wo man hin muss, welches Gate, welcher Check-Inn und vor allem keine Menschenmassen, die an großen Flughäfen ähnlich gestresst sind, wie ich sonst auch.

Nach der Kontrolle und dem Boarding liefen wir zum Flugzeug und wurden freundlich von der Stewardess begrüsst. Im Flugzeug selbst, einer Dornier DO328, gibt es eine Reihe mit Einzelplätzen und eine mit Doppelsitzen. Ich durfte natürlich ans Fenster. Mein Erstflieger hatte nämlich ein wenig Angst.

Die DORNIER DO 328
Die DORNIER DO328

Gerade als Mannheimerin fand ich es spannend und aufregend und einfach toll, dass wir beim Start über Mannheim hinweg flogen. Was ein Ausblick, leider durfte ich nicht fotografieren aber ich war versucht, es doch heimlich zu machen. 😉 Habe ich natürlich nicht.

Wir hatten absolutes Traum-Flugwetter. Hier und da ein paar kleine Wölkchen und strahlenden Sonnenschein. Die Maschine lag ruhig in der Luft und ich schaute die meiste Zeit glücklich aus dem Fenster.

Fliegen-mit-Rhein-Neckar-Air-von-Mannheim-nach-Sylt-6

Das Flugzeug an sich ist angenehm ruhig und die Atmosphäre im Flugzeug war entspannt und man merkte den meisten Passagieren ihre Vorfreude auf Sylt absolut an.

Zur Begrüßung gab es ein Gläschen Sekt, ich glaube von einem regionalen Winzer, bin mir aber nicht mehr sicher. Auf jeden Fall keine dünne Plörre.

Während der etwa 90 minütigen Flugzeit geht die Stewardess 3 Mal durchs Flugzeug. Es gibt einen Snack, in Form von einem belegten Brot, entweder mit Pute oder mit Käse, vom Bäcker Zorn “Mannheimern ist er natürlich ein Begriff” und ich persönlich finde es absolut super, dass man hier auf ein regionales Angebot zurück greift. Für Getränke, Kaffee, Tee und Co ist bestens gesorgt und zum Abschluss gab es noch etwas Süsses für jeden Passagier.

Zwischendurch erhält man immer mal wieder ein paar kleine Infos darüber, wo man sich gerade befindet, der Flughöhe und der verbleibenden Flugzeit.

Sylt aus den Wolken!

Die Flugbegleiterin hat für jeden ein offenes Ohr und lässt sich selbst von unangenehmeren Passagieren nicht stressen. So einen Menschen hatten wir nämlich auf dem Rückflug, der auch noch vor uns sass. Schlecht gelaunt, schon am Flughafen und unglaublich rücksichtslos. Zudem nur am Maulen. Zu kalt, zu warm, das Baby drei Plätze weiter hat ihn masslos gestört und am liebsten hätte er im Flugzeug, seine Zigarre geraucht. Die Flugbegleiterin von RNA war total gelassen und gab ihr Bestes. Meine Hochachtung. Ab einem gewissen Punkt, hätte ich dem Herrn einen Freiflug nach draussen spendiert 😉 .

Übrigens ist der Anflug auf Sylt ein Traum. Plötzlich lag sie vor uns, die Insel, die mein Herz im Sturm erobert hatte und nach der ich mich immer wieder so sehr sehne.

Die Landung war ähnlich entspannt, wie der Start und der gesamte Flug und bei bestem Wetter konnten wir kurz darauf den Flughafen verlassen.

Auch auf dem Rückflug lief alles ähnlich entspannt, wenngleich es auf dem Flughafen Sylt um einiges chaotischer zu ging. Dies lag aber vor allem daran, dass eine Maschine morgens nicht starten konnte und so mehrere Flüge gleichzeitig abgehandelt werden mussten.

Wieder in Mannheim gelandet, hatten wir innerhalb kürzester Zeit unser Gepäck und verliessen den Flughafen gut gelaunt.

Ich muss sagen, ich wusste ja, dass man von Mannheim aus nach Berlin, Hamburg und Sylt fliegen kann. Dass es so toll und entspannt ablaufen würde, hätte ich nicht gedacht.

Hinzu kommt, dass man für einen Flug nach Berlin beispielsweise gerade mal ab 99,-Euro OneWay zahlt. Angenehmer kann ich mir Fliegen nicht vorstellen und bin daher absoluter Fan von Rhein-Neckar Air.

Vielen Dank an dieser Stelle für den tollen Service und das entspannteste Flugerlebnis meines Lebens. Ich werde definitiv wieder mit euch fliegen und sogar meinen Erstflieger mit anfänglicher Flugangst habt ihr begeistert.

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